Philosophie

Über Kindermuseen gibt es viele unterschiedliche pädagogische Ansätze, die im Sinne Pestalozzis eine Vermittlung mit Herz, Kopf und Hand anstreben. Vorreiter auf diesem Gebiet waren die USA. Dort haben Museen für Kinder eine bereits hundertjährige Tradition.

Ihren Ursprung haben Kindermuseen aus einer Intention heraus, das Museum als Bildungsort zu nutzen und diesbezüglich für Kinder attraktiv zu machen. Während in Museen, die aus unterschiedlichen Sammlungen entstanden sind, die Original-Objekte im Vordergrund stehen, legt das Kindermuseum seinen Schwerpunkt auf den Aspekt der Vermittlung.

Das Junge Schloss führt Kinder und Familien spielerisch an Themen der regionalen Geschichte heran. Die Bewahrung, Weitergabe und Auseinandersetzung von Kunst und Kultur ist die Grundidee des Kindermuseums. Dies geschieht durch eine Vermittlung, die Kinder als Besucher von heute ernst nimmt, an ihre Lebenswelten anknüpft und zur aktiven Teilnahme anregt. Unterschiedliche Vermittlungszugänge sprechen die individuellen Sinne der jungen Besucher an und erlauben das Begreifen auch im wörtlichen Sinne. Ziel des jungen Schlosses ist, dass Kinder eigene Bezüge zur Geschichte aufbauen und diese reflektieren.

Das Kindermuseum hat sich zur Aufgabe gemacht, in der Konzeption neue Wege zu gehen. So ermöglicht der Kinderbeirat eine aktive Möglichkeit, Kinder in die Gestaltung des Museums einzubeziehen. Sie sollen aktiv am Bildungsprozess teilhaben und das Museum als vielschichtige Kultur- und Bildungsinstitution stärken.














Hier bin ich der König!
Hier bin ich der König!
...und ich die Königin!
...und ich die Königin!
Trixi als Römerin